Alpaka

Die Alpakawolle ist eine feine und warme Naturfaser, die aus dem Fell des Alpakas gewonnen wird.

Herkunft

Ursprünglich stammt das Alpaka aus Peru, wird heute aber auch in anderen Ländern, wie Deutschland oder Österreich gezüchtet. Es wird zwischen zwei Alpakatypen unterschieden, welche in der Struktur ihrer Wolle unterschiedlich sind. Zum einen das Huacaya Alpaka, dessen Fasern sehr fein und gekräuselt sind. Zum anderen das Suri Alpaka, das stattdessen glatte und gelockte Fasern besitzt.

Eigenschaften

Die Fasern des Alpakas bringen ausgezeichnete Thermoeigenschaften mit. Im Winter speichert die Wolle die Körperwärme, im Sommer sorgen die Fasern stattdessen für einen Wärmeausgleich. Des Weiteren ist die Alpakawolle sehr langlebig und schmutzabweisend. Da die Schuppenstruktur der Fasern sehr eng beieinander liegt (0,4 Mikron), ist die Wolle so weich und kratzt nicht.

Gewinnung

Die Gewinnung der Alpakawolle beginnt jährlich im Frühling. Das geschorene Vlies wird grob gesäubert und nach Farbeinschlag sortiert. Anschließend wird die Wolle nach Qualität geordnet. Nun wird die Wolle noch einmal gründlich gewaschen und danach kardiert, wodurch die Fasern in dieselbe Richtung ausgelegt werden. Nun können die Fasern gesponnen werden.

Schutz und Pflege

Sollten sich grobe Schmutzstücke in der Wolle befinden, können diese einfach ausgeklopft werden. Wenn man die Wolle richtig waschen möchte, sollte man, wenn vorhanden, einen speziellen Wollwaschgang in der Waschmaschine auswählen. Die Temperatur sollte dabei auf maximal 30°C eingestellt werden.

 

 

Stichworte

Alpaka Alpaka Suri Pullover Stricken

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